Von der Siegmündung an die Quelle: Daniel Letocha ist neuer Geschäftsführer des TVSW

3. Januar 2024, 09:03Meldungen

Das Siegtal ist das verbindende Element zwischen dem Privatmann Daniel Letocha und seiner künftigen beruflichen Tätigkeit: Der studierte Betriebswirt und gelernte Reiseverkehrskaufmann aus dem Rhein-Sieg-Kreis ist neuer Geschäftsführer des Touristikverbands Siegen-Wittgenstein. Er wird seinen Dienst am 1. Februar 2024 antreten.

Landrat Andreas Müller (l.) begrüßt Daniel Letocha, der ab 1. Februar die Geschäftsführung des Touristikverbandes Siegen-Wittgenstein (TVSW) übernimmt.

Landrat Andreas Müller (l.) begrüßt Daniel Letocha, der ab 1. Februar die Geschäftsführung des Touristikverbandes Siegen-Wittgenstein (TVSW) übernimmt.

Landrat Andreas Müller, zugleich Vorsitzender des TVSW, hat Letocha jetzt im Kreishaus empfangen. „Ich freue mich, mit Daniel Letocha einen erfahrenen Experten in den Bereichen Destinationsmarketing, touristischem Vertrieb und Geschäftsreisemanagement für uns gewonnen zu haben, der noch dazu auch persönlich mit unserer Tourismusregion verbunden ist“, so Müller: „Die Täler von Sieg, Lahn und Eder bieten in vielen Bereichen herrliche Naturerlebnisse für Gäste, die zu uns nach Siegen-Wittgenstein kommen, genauso wie der Rothaarsteig. Und da Daniel Letocha unweit des ‚Natursteigs Sieg‘ wohnt, wird die Weiterführung dieses Wanderwegs bis ins Siegerland für ihn sicher ein ganz besonderes Herzensprojekt werden“, sagt Müller, der bedauert, dass sich die Vollendung des Natursteigs u.a. durch das große Waldsterben Anfang des Jahrzehnts immer wieder verzögert hat.

Letocha hat einen spannenden Berufsweg hinter sich,  der ihn u.a. zum Musiksender VIVA und der Europäischen Agentur für Luftsicherheit (EASA) geführt hat. Seit 2013 arbeitet er für die KölnTourismus Gesellschaft, die offizielle Tourismusorganisation der Stadt Köln. Dort übernahm er die Leitung eines neunköpfigen Teams im Bereich Gäste-Hotline, B2B-Vertrieb und touristische Produktentwicklung. Durch strategische Kooperationen und der Einführung digitaler Softwarelösungen hat er das ehemals städtische Amt für Fremdenverkehr in puncto Vertrieb zu einer modernen touristischen Dienstleistungsorganisation ausgebaut.

Seit 2021 betreut er als Key-Account-Manager ausgewählte Schlüsselpartner und Projekte. Er repräsentiert das Unternehmen auf touristischen Leitmessen und engagiert sich in der Branche bei Bundes- und Spitzenverbänden.

Für den Landrat bringt Letocha Erfahrungen und Wissen mit, die für die Region von großem Nutzen sein können: „Er besitzt mit mehr als zwanzig Jahren Erfahrung und Engagement im Tourismus ein tiefgreifendes Branchenverständnis und ist ausgezeichnet vernetzt. Seine Expertise erstreckt sich über Schlüsselbereiche wie Stakeholder-Management Organisationsentwicklung und die Förderung des touristischen Wirtschaftswachstums“, betont Müller.

Auch Letocha selbst hat klare Vorstellungen von seinem künftigen Wirken: “Der Tourismus ist eine dynamische Querschnittsbranche, die maßgeblich zur wirtschaftlichen Entwicklung einer Region beiträgt. Er schafft Wohlstand und sichert zahlreiche Arbeitsplätze in verschiedenen Bereichen wie Gastronomie, Hotellerie, Kultur und Einzelhandel. Um eine langfristige positive Wirkung zu erzielen, ist es entscheidend, den Tourismus qualitativ hochwertig und nachhaltig zu gestalten. Dies bedeutet, Ressourcen effizient zu nutzen, die lokale Kultur und Umwelt zu respektieren und den Einwohnern Nutzen zu bringen und ihnen diesen auch aktiv aufzuzeigen. Dadurch wird eine ausgewogene Balance zwischen den Bedürfnissen der Touristen und den Interessen der heimischen Bevölkerung geschaffen.“

„Die Menschen im Siegtal haben mich immer geerdet”, sagt Letocha. Auf Wanderungen und Radtouren entlang der idyllischen Flusslandschaft und waldreichen Höhenzüge konnte ich stets neue Energie tanken für mein berufliches Wirken in der pulsierenden und schnelllebigen Rheinmetropole”, so der neue Geschäftsführer des TVSW.

Gemeinsam mit dem Team des TVSW möchte Letocha die jüngst erarbeitete Strategie zur touristischen Regionalentwicklung weiter fortschreiben, mit der Erstellung von zielgruppengerechten Inhalten den Markenkern schärfen, die digitale Sichtbarkeit der touristisch relevanten Infrastruktur erhöhen und für Dritte nutzbar machen, was letztlich zur touristischen Wertschöpfung in der Region beiträgt.